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Schlussregel ArtikelSchlussregel genannt in der formalen Logik eine benutzte Regel des korrekten Schließens, um die Wahrheitsbedingung oder den Gehalt einer Aussage zu behandeln.
Die fünf „klassischen“ Schlussregeln:
- 1. Modus ponens (lat. bejahender Modus): der direkte Beweis
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- 2. Modus tollens (lat. verneinender Modus): der indirekte Beweis
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- 3. Modus Barbara (Kettenschluss)
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- 4. Disjunktiver Syllogismus
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- 5. Widerspruch
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Weitere Schlussregeln sind:
- Negations-Einführung
- Negations-Elimination
- Kontraposition
- Tautologie-Einführung Keine zulässige Schlussregel ist die Abduktion. Sie wird aber dennoch in der Künstlichen Intelligenz und Wissensrepräsentation eingesetzt, um "gesunden Menschenverstand " zu simulieren.
Schlüsse, die letztlich ca. ihre Voraussetzung folgern, sind ebenfalls unzulässig bzw. nicht als "Schluss" zu nennen: dabei handelt es sich um Tautologien bzw. in weniger formalem Umfeld um Zirkelschlüsse.Logische Aussagen lassen sich auch durch Resolutionsregeln umformulieren. Auf diese weise lassen sich bestimmte Typen von Schlussfolgerungen als Widerspruchsbeweise automatisieren.
Siehe auch: Aussagenlogik, Inferenzrelation , Schlussfolgerung, Wahrheitserhaltung , Syllogismus, Nichtmonotone Logik
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